• 16Nov

    Keine Frage: Dank der neusten Technologie ist die Lebensdauer von Computern, Laptops und Co. heutzutage deutlich länger als dies noch vor wenigen Jahren der Fall war. Ständige Aktualisierungen und Updates tragen dazu bei, dass der eigene PC stets auf dem neusten Stand ist und damit nicht nur im Internet gesurft, sondern auch effektiv mit ihm gearbeitet werden kann.

    Doch auch die beste Technik weist nach einer gewissen Zeit Verschleißerscheinungen auf, so dass die alten Computer die gewünschte Leistung nicht mehr voll erbringen kann. Dann stellt sich die Frage: Überarbeiten lassen oder einen Neukauf starten? Viele Nutzer entscheiden sich dabei für ein neues Gerät und müssen nun zusehen wie sie ihren alten PC fachgerecht entsorgen können.

    Kompletter Schrott oder doch noch ein Ersatzteillager?

    Bevor der eigene PC komplett entsorgt wird sollte die Frage geklärt werden ob er noch über einzelne intakte Elemente verfügt. Denn viele PC-Läden, die unter anderem auch Computerreparaturen anbieten kaufen entsprechende Ersatzteillager auf.
    Ein PC, der noch über einzelne intakte Sequenzen verfügt sollte demnach nie komplett entsorgt, sondern an einen Profi/ Bastler verkauft werden. Dieser wird die einzelnen Teile entnehmen und bei anderen Reparaturen wieder einsetzen – so können die einzelnen Sequenzen praktisch wiederverwertet werden und bringen dem ehemaligen Besitzer deutlich mehr Verkaufswert ein als dies bei einer klassischen Entsorgung der Fall wäre.

    Nur noch Schrottwert!

    Lässt sich der eigene PC jedoch nur noch dem Schrott zuordnen, so hat der Besitzer auch hier zahlreiche Möglichkeiten der Entsorgung. Bei der bekannten Sperrmüllentsorgung können – je nach Region – ebenfalls Elektrogeräte bereitgestellt werden. Diese Geräte werden im Anschluss durch die Müllabfuhr fachgerecht entsorgt (der entsprechende Verkaufswert erhält dann meist die Gemeinde).
    Viel beliebter ist hingegen die Entsorgung bei niedergelassenen Recyclinghöfen, die die Kunden für die einzelnen Geräte direkt Bargeld auszahlen. Auch Privatkunden können hier ihre großen und kleinen Geräte abgeben, wiegen lassen und erhalten im Anschluss den errechneten Gegenpreis. Da vor allem PCs über sehr viele Wertstoffe, Metalle und Edelmetalle verfügen lässt sich so nicht selten noch eine stolze Summe aushandeln.
    Vor allem in den ländlichen Gebieten fahren heutzutage noch die „rollenden Schrotthändler“ die einzelnen Straßen der Dörfer ab. Auch diese Händler sammeln neben Waschmaschinen, Kupferrohren und Co. auch alles rund um den Computer ein – allerdings zahlen sie auch deutlich weniger Geld als die großen Entsorgungsunternehmen. Für Bewohner, die nicht mobil sind stellen sie aber eine praktische Alternative zum Sperrmüll dar, so dass die Besitzer dann wenigstens noch etwas Geld für die Ware erhalten.

    Umweltbewusst und nachhaltig

    Grundsätzlich gilt, dass Elektroschrott ausnahmslos fachgerecht entsorgt werden muss. Zum einen kann die Umwelt nachhaltig geschädigt werden, wenn einzelne Produkte in der freien Natur entsorgt werden (zum Beispiel durch auslaufendes Öl oder Quecksilber). Auf der anderen Seite können so wichtige und wertvolle Materialien recycelt werden, so dass auch mit den Rohstoffen respektvoll umgegangen wird.

    Gastautor: Alexander Tobias von www.aletoware.de

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